Um bei einem plötzlichen Herzstillstand effizient Hilfe leisten zu können, verfügen wir seit kurzem einen Automatisch Externen Defibrillator kurz AED genannt.
"Wir rüsten auf und bilden aus"
In den nächsten Tagen werden alle Offiziere und das Pikett 1 ausgebildet, um das AED im Notfall fachgerecht anzuwenden .
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Mit einem solchen medizinischen Gerät steigt die Überlebenschance bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand um das 3-10fache. Ein Herz-Kreislauf-Stillstand ist fast immer durch einen vorausgehenden Herzinfarkt oder durch eine Herzrhythmusstörung bedingt.
Beim AED analysiert eine Software den Herzrhythmus und entscheidet danach, ob eine Defibrillation, also eine Elektroschockabgabe, notwendig ist.
Nur bei einem positiven Ergebnis kann dieser ausgelöst werden. Damit jeder Helfer in der angespannten Lage richtig reagiert, gibt das Gerät klare optische und akustische Befehle.
Die Defibrillation stellt eine sinnvolle Ergänzung zu den zwingend erforderlichen Basismasnahmen der Wiederbelebung dar. Die manuelle Herz – Lungen – Wiederbelebung (CPR) beseitigt allein die Ursache des Kreislaufstillstandes nicht, so dass die Frühdefibrillation in den ersten 3 – 5 Minuten nach Ereigniseintritt die Wahrscheinlichkeit des Überlebens signifikant erhöhen kann.
Gerade Angehörigen der Feuerwehr können im Rahmen ihres Dienstes mit Situationen einer Herz – Lungen – Wiederbelebung konfrontiert sein, zudem sind auch die Kameraden der Feuerwehr selbst im Einsatz hohen Belastungen ausgesetzt. Bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes kann nunmehr im Ernstfall eine rasche Anwendung des AED durch die Feuerwehrkameraden erfolgen.





